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MARIO GOLF: TOADSTOOL TOUR (Test) |
Zum mittlerweile 4. Mal sucht die bunte Nintendomeute den überaus seriösen Golfsport heim. Und das es sich dabei keineswegs um eine ernste Simulation handelt versteht sich von selbst. Allein schon die Vielfalt an etwas anderen Spielvarianten würde diesen Verdacht schnell zerstreuen.
Denn auf welchem Golfplatz sind an allen möglichen und unmöglichen Positionen Münzen verstreut, welche vom Ball wie von einem Staubsauger eingesogen werden (Sieg nach Münzen Mode). Oder seit wann werden vor dem Spiel mittels Einarmigen Banditen die zur Verfügung stehenden Schläger ermittelt (Schlägerlotto). Im Ringspiel hingegen hängen riesige Ringe über der Bahn, welche es in jeden Schlag einzubeziehen gilt. Und beim Tempogolf geht es, wie könnte es auch anders sein, um Schnelligkeit. Des weiteren kann man sich im Doppel, dem Sieg nach Schlägen und einem Duell-Modus mit den Nintendocharakteren oder bis zu 3 weiteren Spielern messen. Natürlich kann auch an normalen Turnieren teilgenommen werden. Und genau dies sollte man auch möglichst erfolgreich tun, da nur so weitere Kurse freigeschaltet werden. Ein paar Turniere später darf man dann in den Wipfeln eines Waldes, zwischen Pyramiden und Oasen oder in mitten einer idyllischen Seenlandschaft den Ball ins Loch befördern.
Damit sich Anfangserfolge schnell einstellen und man nicht erst Hunderte Trainingseinheiten benötigt, um ein Turnier zu gewinnen, haben sich die Entwickler einen sogenannten vereinfachten Schlag integriert. Diese ermöglicht es auch Anfängern aus den ersten 2 bis 3 Turnieren als Sieger hervorzugehen und so ohne Frust ein Gefühl für das Spiel zu entwickeln. Spätestens nach den ersten Siegen sollte man auf das manuelle Schlagsystem umsteigen, da hier auch Sachen wie Backspin möglich sind und der Schwierigkeitsgrad stetig steigt. Und ohne die Feinheiten der Ballkontrolle fände man sich sonst schnell auf der Verliererstrasse wieder.
Leider ist ein gefühlvoller Schlag, wie mit einem Control-Stick, mit der zwar direkten und einfachen Steuerung nicht möglich, da das ganze System auf Tasten und einem Schwungbalken basiert. Aber wie bereits erwähnt ist MARIO GOLF TOADSTOOL TOUR keineswegs eine Simulation und kommt sehr gut auch ohne diese Steuerungsvariante aus. Denn an Spielspass geht dadurch nichts verloren.
Auf gewohnt hohem Level bewegen sich die technischen Aspekte Grafik und Sound, wobei natürlich der musikalische Rahmen bei Mariotiteln immer Geschmackssache bleiben wird. Kaufen sollten alle diejenigen, die mit nicht ganz ernst gemeintem Golf in geselliger Runde etwas anfangen können, den allein geht leider zu schell die Luft aus.
Grafik: 82°C
Sound: 75°C
Gameplay: 83°C
Spielspass: 79°C
(Verfasst von Daniel) |
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Pro |
Kontra |
+ viele Spielvarianten
+ kurze Ladezeiten
+ abwechslungsreiche Kurse
+ gute Technik
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- geringe Langzeitmotivation im Singleplayer
- etwas altbackene Steuerung
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Infos |
Preisvergleich |
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| Fazit |
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81°C |
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Wo Mario drauf steht ist Spass drin, dass gilt auch bei MARIO GOLF TOADSTOOL TOUR wieder. |
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